Universitäten verbieten Parfüms und Duftstoffe

 

Parfümverbot an Universität, weil Parfüms Duftstoffallergien, Asthma und andere Krankheiten auslösen.

Gesundheitsgefahren durch parfümierte Kosmetik

In Kanada sprechen Behörden, Universitäten und Bibliotheken immer häufiger Duftstoffverbote und Parfümverbote aus. Sie bitten ihre Mitarbeiter, Studenten und Besucher keine Kosmetik mit Duftstoffen, Parfüms und Aftershaves oder Raumsprays zu benutzen. Duftstoffverbote sind bei mehreren Universitäten in die Hausordnung integriert. Ihr Ziel ist, die Gesundheit aller im Gebäude zu bewahren. Menschen mit Allergien und Chemikaliensensitivität profitieren insbesondere durch solche Duftstoff- und Parfümverbote.

Duftstoffallergie und Gesundheitsbeschwerden durch Parfüms nehmen zu

Die University of Windsor schreibt in ihrer Leitlinie über das Duftstoffverbot auf dem Campus, dass man wachsendes Verständnis und Sorge wegen der Menschen habe, die davon gesundheitlich beeinträchtigt werden.

Duftstoffallergie und Chemikaliensensitivität (MCS) können zu einem Problem am Arbeitsplatz werden, teilt die Universitätsleitung in ihrer Leitlinie mit. Nämlich dann, wenn die Leistungsfähigkeit abnimmt oder ganz verloren geht. Man weist in der Anordnung darauf hin, dass selbst geringe Konzentrationen von Duftstoffen oder Parfüm bei Personen mit Allergien. Asthma oder MCS, gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können.

Gesundheitsbeschwerden können weitreichend sein

Das kanadische Ministerium für Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz führt in seiner Leitlinie über Duftstoffe am Arbeitsplatz eine ganze Reihe von Gesundheitsbeschwerden an, die durch parfümierte Produkte ausgelöst werden können:

Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit, Erschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Verwirrung, Appetitverlust, Depressionen, Ängste, Taubheitsgefühle, Atemwegsbeschwerden, Konzentrationsstörungen und Hautprobleme.

Psychische Symptome durch Parfüm und Duftstoffe?

Mancher mag sich wundern, warum Depressionen, Verwirrung, Ängste und Konzentrationsstörungen als Symptome auf Parfüm und Duftstoffe aufgeführt werden. Diese Symptome sind nicht in psychischen Krankheiten der Betroffenen begründet, sondern werden durch toxische Inhaltsstoffe der parfümierten Produkten ausgelöst. Sie können neurotoxische Symptome hervorrufen und auf vielfältige Weise auf das Nervensystem einwirken. Psychische Reaktionen auf Duftstoffe sind für Betroffene deshalb so dramatisch, weil sie in der Regel falsch interpretiert werden.

Verschlimmerung von Krankheiten und Allergien durch Duftstoffe

Allergien, Asthma, Atemwegsbeschwerden, Bronchitis und insbesondere MCS verschlimmern sich häufig durch Parfüms und Duftstoffe. Warum? Hierzu führt die Windsor University Erkenntnisse der National Academy of Sciences an. 95% aller Chemikalien, die in der Herstellung von Duftstoffen, Kosmetika und parfümierten Produkten verwendetet werden, stammen aus der Petrochemie. Aldehyde, Benzolderidivate und viele andere Chemikalien in solchen Produkten, sind für ihre Toxizität hinreichend bekannt.

Toxische Chemikalien in Parfüms und Duftstoffen

Wie sich Gemische, aus vielen hundert chemischen Einzelsubstanzen aus denen so manches Produkt besteht, letztendlich auf die Gesundheit auswirken, ist bislang unerforscht. Der finanzielle Aufwand für eine solche Erforschung übersteigt jedes Budget.

Es gibt eine ganze Reihe von Chemikalien, die in Parfüms oder parfümierten Produkten anzutreffen sind, die wissenschaftlich gründlich erforscht sind und von denen man weiß, das sie Krebs oder Geburtsdefekte auslösen können. Es ist bekannt, das viele das Nerven- und Immunsystem beeinträchtigen und allergische Reaktionen auslösen. Von daher nachvollziehbar, dass die Vereinigung der Gewerkschaften des kanadischen Bundesstaates Ontario Duftstoffe als Gefahr für die Gesundheit realisiert hat und als schwerwiegendes Gesundheitsrisiko bezeichnet.

Kanadische Universitäten handeln aus Verantwortungsbewusstsein

Eine gesetzliche Reglementierung von Duftstoffen und Parfüms auf Arbeitsplätzen und in Innenräumen gibt bislang in keinem Land. Auch in Kanada gibt es noch keine allgemein gültigen Richtlinien die Angestellte in Betrieben, Behörden oder Studenten und Schüler vor den Gesundheitsgefahren durch Duftstoffe und Parfüms schützen würden. Durch Herstellerwerbung werden dem Konsumenten nur Vorzüge und Lifestyle-Klischees vermittelt. Durch die steigende Anzahl jener, deren Gesundheit durch Duftstoffe und Parfüm leidet oder deren Gesundheit dadurch kapitalen Schaden erlitt, wurde in Kanada eine Diskussion entfacht und man ergreift Initiative.

Führende Universitäten, wie die Windsor University, Trent University, Dalhousie University, University of Saskatchewan und jüngst auch die University of Toronto und die McMasters University haben Duftstoff- und Parfümverbote auf dem Campus eingeführt.

Die Universitäten erkannten, dass wegen Gesundheitsgefahren, die durch Verwendung von Duftstoffen in Innenräumen eintreten, gehandelt werden muss. Ein weitreichender Beitrag, um die Gesundheit der Menschen in der Universität zu schützen.

Chemikalien, Allergene und andere Schadstoffe können in der Innenraumluft einer Universität schnell zu Konzentrationen führen, die gesundheitliche Probleme hervorrufen. Man stelle sich einen Hörsaal vor in dem hundert oder sogar fünfhundert Studenten sitzen und wenn nur ein Teil davon Parfüm, Deo oder Aftershave benutzt hat, ist mit Schadstoffkonzentrationen zu rechnen, die nicht nur für Empfindliche ein Problem darstellen, sondern für jeden der im Raum ist, weil bestimmte Inhaltsstoffe toxische Konzentrationen bilden. Ganz unabhängig von der Wechselwirkung und zwangsläufigen Bildung von Chemikaliengemischen, weil viele verschiedene Produkte verwendet werden.

Duftstoffverbot – In Deutschland noch kein Handlungsbedarf erkennbar

Während in den USA viele Behörden, Universitäten und Schulen den Duftstoffkonsum kritisch sehen und die Benutzung von Parfüms, parfümierten Kosmetika und Raumspray durch Leitlinien verbieten, ist in Deutschland noch nicht einmal eine Diskussion darüber entfacht. Das UBA sprach zwar mehrere Empfehlungen aus in denen darauf hingewiesen wurde dass Duftstoffe in Innenräumen problematisch anzusehen sind, aber bei diesen Empfehlungen blieb es.

Wer an einer Universität studieren will, muss damit rechnen, dass er mit vielen parfümierten Studenten Hörsäle und Bibliotheken teilen muss. Auf gesundheitliche Beschwerden und Allergien von Studenten oder Lehrpersonal wird bislang keine Rücksicht genommen. Über ein Duftstoff- und Parfümverbot an einer deutschen Universität ist nichts bekannt.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 1. Februar 2014

Literatur:

Guten Rutsch & viel Gesundheit für 2014!

Frohes Neues Jahr und viel Gesundheit für 2014.

Für 2014 wünschen wir allen viel Gesundheit und dass Umweltbewusstsein noch mehr in die Köpfe und Herzen aller eindringt.

Guten Rutsch, Euer PureNature Team

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Schokoladen Fondue vegan

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Birnen Schoko-Fondue

Das leckere Rezept für den Herbst ist schnell zubereitet und sogar vegan, wenn man vegane Schokolade nimmt. Am Besten schmeckt das Birnen-Schoko-Fondue, wenn man es mit weißer Schokolade zubereitet. Auch optisch ist weisse Schokolade zur Birne einer dunklen Schokolade vorzuziehen. Wir empfehlen weisse Sweet William Schokolade, weil diese vegane Schokolade auch für Allergiker eine der sichersten Alternativen überhaupt ist.

Zutaten

  • 1 Bio Birne pro Person
  • 1-2 Tafeln weisse Schokolade, vegan

Zubereitung

Die Birne, eine Williams Christ vorzugsweise, in mundgerechte Würfel schneiden und anrichten.

Die Schokolade unter Rühren bei mittlerer Temperatur ganz langsam im Wasserbad oder einem Glastopf schmelzen, so behält sie ihren köstlichen Geschmack. Wenn sie geschmolzen ist, in ein leicht vorgewärmtes dickwandiges Glas oder in eine hübsche Schüssel geben. Zum Dippen eignen sich Holzstäbchen, wie man sie zum Grillen nimmt, das sieht am natürlichsten aus für dieses herbstliche Desert.

Tischdekoration

Herbstblätter oder Esskastanien, die sich noch in der Schale befinden, eignen sich hervorragend für eine stimmungsvolle herbstliche Tischdekoration für das Birnen-Schoko-Fondue..

Viel Spass und guten Appetit!

Haarspray ohne Silikone, alkoholfrei

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Perfekte Frisur, glänzende Haare – ohne Chemie!

Ein Haarspray für Allergiker wollte Real Purity entwickeln. Wirklich verträglich, ohne Silikone und alkoholfrei. Einfach keine Chemie, damit das Haarspray auch von Chemikaliensensiblen benutzt werden kann. Es gelang dem Naturkosmetik-Hersteller, und auch Öko-Test bewertete es als das beste Haarspray.

Kosmetik und Haarpflege ohne schädliche Inhaltsstoffe

Real Purity ist eine kleine Naturkosmetik-Firma, die an eine amerikanische Haut- und Umweltklinik angeschlossen ist. Bei PureNature gibt es die Produkte schon seit Firmengründung vor 17 Jahren. Purer als die Real Purity Kosmetik- und Pflegelinie geht es kaum. Genau das macht die Cremes, das Haarspray und das Haargel so verträglich. Alle Kosmetikprodukte werden ohne Alkohol, ohne Duftstoffe, ohne Parfüm und ohne Chemie hergestellt. Das Real Purity Haarspray wird in einer Pumpsprühflasche ohne Treibgas angeboten, was der Umwelt und Gesundheit sehr entgegen kommt.

HaarsprayEin Haarspray, das auch Chemikaliensensible benutzen können Den ganzen Beitrag lesen…

Den Tag der Artenvielfalt ausdehnen auf‘s ganze Jahr

Artenvielfalt im eigenen Garten

Die Umwelt und Natur zu schützen sollte jeden Tag Thema sein und nicht nur an einem besonderen Tag. Trotzdem finde ich den Tag der Artenvielfalt richtig toll, denn in den Social Networks und Medien berichten viele und inspirieren ihre Mitmenschen umzudenken.

 Artenvielfalt Diskussionsthema in den Social Networks

Auf Google Plus habe ich eine Menge guter Beiträge zum Tag der Artenvielfalt gesehen. Das spornte mich an, einen Banner für den Tag der Artenvielfalt zu gestalten. Es ist mein kleiner Input für PureNature zum Tag der Artenvielfalt. Den ganzen Beitrag lesen…

Vegane Pommes, die garantiert allen schmecken

Suesskartoffel

Ein leckerer, gesunder Snack aus der PureNature Küche

Süßkartoffel Pommes vereinen gesundes veganes Essen, schnelle Zubereitung und Geschmackserlebnis in einem. Diese Pommes haben nichts gemein mit den fetttriefenden Kalorienbomben vom Imbis um die Ecke.

Praktisch: Außer  Bio Süßkartoffeln braucht man für dieses Rezept nichts im Hause zu haben. Keiner braucht lange in der Küche zu stehen.

Veganes PureNature Kitchen Rezept Den ganzen Beitrag lesen…

PureNature unterstützt MCS Kranke während des MCS Monats Mai

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Hilfe für Chemikaliensensible

Menschen, die an MCS erkrankt sind, benötigen die Hilfe ihres Umfeldes, um im Alltag einigermaßen zurecht zu kommen. Multiple Chemikalien Sensitivität wird seit den fünfziger Jahren in der Medizin beschrieben. Medizinisch wie sozial werden die Erkrankten jedoch alleine gelassen. Viele leben in völliger Isolation. Seit 1998 finden im Monat Mai Aktionen statt, um auf diese Situation der MCS Kranken aufmerksam zu machen.

Unterstützung im MCS Monat Mai

Ein Hilfsmittel, das Umweltkranken mit MCS den Alltag erleichtertPureNature unterstützt den diesjährigen MCS Aktionsmonat mit Veröffentlichung von Informationen über Chemikaliensensitivität und speziellen Angeboten für MCS Kranke. Erkrankte können häufig ohne Schutzmaske ihr Haus nicht verlassen.

Deshalb wurde die von Hand gefertigte MCS-Maske eigens für die Aktion „We help!“ reduziert. Die MCS Maske wird in den USA unter größt möglichen Sicherheitsbedingungen von Hand gefertigt. Den ganzen Beitrag lesen…

MIHO Design sammeln

 

MIHO – Expect the Unexpected – ein Wohntrend, der umweltfreundlich, kreativ, schadstofffrei ist

Es hat geklappt, freu… Ich habe zwei neue MIHO Designs geschenkt bekommen und sofort zusammengebaut. Jetzt hängt der wunderschöne Schlüsselkasten neben dem Geweih von MIHO und ein Vogel neben dem Vogelhaus, dass mich jeden Tag erfreut. Stimmt, ich bin ein MIHO Sammler. Das Design dieser Wohndekorationen ist ausgefallen und genau mein Stil. Das Zusammenbauen macht Spass und ist schnell erledigt. Ohne Werkzeug und ohne Kleber. Das macht MIHO Dekorationen anders. Den ganzen Beitrag lesen…

Asthma und Allergien durch Gewitter

Hohe Luftbelastung löst Asthmaanfälle und Allergien aus

Ein Gewitter reinigt die Luft, eine alte Weisheit, die für Asthmatiker und Allergiker nicht unbedingt zutreffend ist. Während und vor einem Gewitter ist mit hoher Staubbelastung zu rechnen. Pollen, Schimmel, Feinstäube wirbeln umher. Allergiker und Menschen mit Asthma sollten vor und während einem Gewitter im Haus bleiben und nach Möglichkeit einen Luftreiniger mit HEPA Partikelfilter oder eine Schutzmaske verwenden. Den ganzen Beitrag lesen…