Archiv der Kategorie ‘Neues aus Medizin und Wissenschaft‘

Mikroplastik belastet die Umwelt und Innenraumluft

Mikroplastik aus der Luft entfernen

Lösungen zur Reduzierung von Kunststoffpartikeln in der Raumluft
Gegenstände aus Kunststoff begleiten uns den ganzen Tag über. Ob als Verpackung, in Form von Alltagsgegenständen und Möbeln oder als Kleidung. Zunehmend wird die Wissenschaft sich dem Ausmass der Belastung unserer Umwelt und Gesundheit durch Kunststoffe und deren Zersetzungsprodukte bewusst. Folgen von Mikroplastik sind belastete Gewässer und kontaminierte Luft, die wir tagtäglich einatmen. Welche Möglichkeiten jeder von uns hat, um die Luftbelastung zuhause zu reduzieren, haben Experten von Blueair, einem schwedischen Luftreiniger Unternehmen, in einer aktuellen Veröffentlichung verdeutlicht.

Was ist Mikroplastik?
Als Mikroplastik werden Kunststoffpartikel mit einer Größe zwischen 5 mm und 0,1 µm bezeichnet. Sie werden als primäre und sekundäre Mikrokunststoffe eingestuft, wobei primäre Mikrokunststoffe Kunststoffpartikel oder Mikroperlen sind, die in mikroskopischer Größe für den Einsatz in Kosmetika, Körperpflegeprodukten und Farben hergestellt werden. Sekundäres Mikroplastik sind Kunststofffragmente von größeren Kunststoffobjekten. Sowohl primäre als auch sekundäre Mikrokunststoffe sind in der Luft nachweisbar, können inhaliert werden und für den Menschen schädlich sein.

Mikroplastik kontaminiert Innenraumluft
Wissenschaftliche Untersuchungen der Fernando Pessoa Universität in Portugal zeigen, dass wir täglich bis zu 130 kleine Kunststoffpartikel einatmen. Aufgrund seiner geringen Größe gelangt Mikroplastik nach dem Einatmen in die tiefe Lunge, wo die Partikel Verletzungen in den Atemwegen hervorrufen können. Mikrokunststoff im Lungengewebe deutet darauf hin, dass der Körper nicht in der Lage ist, sich von den Partikeln zu befreien – d.h. dass Mikroplastik-Partikel biopersistent sind.

„Mikroplastik-Partikel dringen in das tiefe Lungengewebe ein und können vom menschlichen Immunsystem nicht entfernt oder „verdaut“ werden“, erklärt Kevin Luo, PhD in „Particle Deposition in the Human Respiratory System“ und Senior Air Filtration Experte bei Blueair. „Die winzigen Partikel können auch in den Blutkreislauf gelangen, kardiovaskuläre und cerebrovaskuläre Erkrankungen verursachen, Krebs auslösen und das menschliche Immun- und Nervensystem beeinträchtigen“, erläutert Luo weiter.

Kinder tragen verstärktes Risiko
Luo stellte fest, dass Kinder besonders gefährdet sind: „Kinder atmen schneller als Erwachsene und nehmen mehr Luft im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht auf. Das macht sie anfälliger für Mikroplastik-Belastung. Ausserdem sind Kinder stärker gefährdet, da sich ihre Atmungsorgane noch entwickeln – und kleine Kinder spielen oft auf dem Boden, wo sich Mikrokunststoffe in Form von Staub absetzen“, sagt Luo.

Höhere Konzentration Mikroplastik in der Raumluft festgestellt
Wissenschaftler haben Mikroplastik sowohl in der Innen- als auch in der Außenluft gefunden. Allerdings ist die Konzentration der Mikroplastik-Belastung in der Raumluft höher als im Freien, wie Forscher der École Nationales des Ponts et Chausées im Jahr 2018 feststellten. Wenn man bedenkt, dass wir etwa 90% unserer Zeit in Innenräumen verbringen, stellt dies ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.
Luftgetragene Mikrokunststoffe: Synthetische Kleidung, Körperpflegeartikel, Farben und Spielzeug.

Mikroplastik in der Raumluft entsteht bei Zersplitterung von Kunststoffgegenständen in unseren Wohnungen durch Reibung, Hitze- oder Lichteinwirkung. Dazu gehören Farben, Spielzeug, Möbel und andere Kunststoffgegenstände sowie Körperpflegeprodukten wie Kosmetika, Zahnpasta und Peelings. Eine weitere Quelle für Mikroplastik in der Luft sind Kunststofffasern, die aus synthetischer Kleidung und Heimtextilien freigesetzt werden.
Luftgetragene Mikrokunststoffe können auch andere toxische Schadstoffe aus der Luft, von Bakterien bis hin zu Verkehrsemissionen, von der Lunge aus in den Blutkreislauf transportieren.

Blueair Luftreiniger entfernen Mikroplastik aus der Luft
Blueair, ein weltweit führender Anbieter von Luftreinigern für den privaten und professionellen Gebrauch, bestätigte, dass alle seine Luftreiniger luftgetragenes Mikroplastik entfernen.

Luftgetragene Mikrokunststoffe können mit einem Luftreiniger entfernt werden, der auf 0,1 µm Abtragsleistung getestet wurde. Dank der einzigartigen HEPASilent™ Filtrationstechnologie entfernen Blueair Luftreiniger Partikel bis zu einer Größe von 0,1 µm, einschließlich mikroplastischer Partikel und Fasern.

Top 10 Tipps zur Reduzierung von luftgetragenen Mikrokunststoffen zu Hause
1. Sorgen Sie für eine gute Belüftung in Ihrem Zuhause – die Konzentration an luftgetragenen Kunststoffen ist in der Raumluft viel höher als in der Außenluft.
2. Saugen Sie häufig, um Ihren Boden von mikroplastischem Staub zu befreien, der sich dort ansammelt.
3. Reduzieren oder entfernen Sie Teppiche, die Kunststofffasern und -partikel einfangen.
4. Wählen Sie einen Hartholz- oder Keramikfliesenboden. Vinyl- und Linoleumböden können Mikrokunststoffe an die Raumluft abgeben.
5. Vermeiden Sie synthetische Kleidung, da sie Kunststofffasern abgibt, die eingeatmet werden können.
6. Verwenden Sie ökologische, natürliche Stoffe und Textilien im Wohnbereich.
7. Kaufen Sie kein Spielzeug aus Kunststoff oder mit Kunststoffteilen. Entscheiden Sie sich stattdessen für Holz oder Naturkautschuk-Spielzeug.
8. Vermeiden Sie Kosmetika, Seife, Gesichtspeeling und Zahnpasten mit Mikroperlen.
9. Trinken Sie gefiltertes Leitungswasser anstelle von Wasser aus Einweg-Plastikflaschen, um die Menge an Kunststoffen, die Sie mit nach Hause nehmen, zu reduzieren.
10. Stellen Sie einen Luftreiniger in die Räume, in denen Sie die meiste Zeit verbringen. Alle Blueair Luftreiniger für Zuhause entfernen Mikroplastik aus der Raumluft.

Autor: PureNature Redaktion, 14. Juni 2018

Literatur:
Blueair, Blueair removes microplastics from the air, Stockholm, 5. Juni 2018

MCS jetzt in Spanien anerkannt

Umweltkrankheit MCS ist in Spanien jetzt anerkannt.

Multiple Chemical Sensitivity im ICD aufgeführt

Auch in Spanien ist die Umweltkrankheit MCS – Multiple Chemical Sensitivity jetzt als körperlich bedingte Krankheit anerkannt. In der vorletzten Septemberwoche 2014 kam die Meldung, dass spanische MCS Betroffene den Durchbruch geschafft haben und MCS dort ab jetzt im ICD-9 Codebuch zu finden ist.

Mediziner und Behörden können MCS nicht mehr länger ignorieren
Vier Jahre lang hatten die Umwelterkrankten gehofft, dass MCS ins International Codebook of Diseases im Register für körperlich bedingte Krankheiten aufgenommen würde. Jetzt kann jeder Arzt in Spanien seine umweltkranken Patienten, die unter multipler Chemikaliensensitivität leiden, mit Code 955.3 diagnostizieren. Wie in Deutschland ist MCS im T Register für toxisch bedingte Erkrankungen und Allergien zu finden. Die spanischen Behörden schlossen sich hiermit der Klassifizierung an, die in Deutschland seit Jahren für die Umweltkrankheit existiert – T78.4.

MCS Aktivisten und Selbsthilfegruppen setzten sich durch
Geduld wurde belohnt. Im Mai 2011 hatten spanische MCS Aktivisten und Selbsthilfegruppen eine Petition an die WHO gerichtet und international um Unterstützung gebeten. Die Petition wurde von einer Gruppe von Repräsentanten, der Leiter von Selbsthilfegruppen, Anwälte und Wissenschaftler angehörten, der für den Bereich Gesundheit zuständigen WHO Generalsekretärin überbracht. Einen weiteren Meilenstein erreichten die spanischen MCS Aktivisten, als Ende 2011 ein Konsens des spanischen Gesundheitsministeriums veröffentlicht wurde. Seit dessen Veröffentlichung waren die MCS Betroffenen in Spanien relativ zuversichtlich, dass ihre Krankheit als körperlich bedingt anerkannt würde, damit ihnen endlich medizinische und soziale Hilfe zuteil wird.

Erhalten MCS Kranke in Spanien jetzt Hilfe?
Der wichtigste Grundstein ist nun gelegt, ob und in welcher Form die Chemikaliensensiblen in Spanien schnell Rechte und Hilfe erhalten, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. In Deutschland, Österreich und Japan ist MCS bereits seit Jahren im ICD-10 aufgeführt, ohne dass es auch nur eine einzige Umweltklinik gibt, die den spezifischen Bedürfnissen der MCS Kranken gerecht würde. Die spanischen Aktivisten werden nicht nachgeben, dafür sind sie bekannt, und es ist Ihnen zu wünschen, dass medizinische Versorgung, soziale Hilfe und spezielle Wohnprojekte zeitnah umgesetzt werden.

Autor: Silvia K. Müller, CSN – Chemical Sensitivity Network, 27. September 2014

Blueair Luftreiniger und Volvo sorgen für saubere Luft bei Automobilausstellung

Automobilausstellung setzt Luftreiniger ein für saubere Luft.

Luftluftreiniger Testsieger überzeugte auch bei Auto-Show

Am Stand von Volvo Automobile konnten die Besucher der Beijing Auto Show im Frühjahr 2014 durchatmen. Blueair, der weltweit führende Hersteller für Premium Luftreiniger, hatte im Stand des schwedischen Automobil Herstellers für saubere Raumluft gesorgt.

Luftreiniger säubern die Raumluft
Die Atemluft in den Hallen einer Automobilausstellung ist durch die vielen Besucher und durch die Neuwagen zwangsläufig mit Lösungsmitteln, Weichmachern und vielen anderen Chemikalien belastet. Fünf Blueair 503 Luftreiniger hatte das schwedische Unternehmen dem Automobilkonzern zur Verfügung gestellt und zusätzlich für die Büros im Volvo Verkaufsstand zehn der preisgekrönten Blueair Sense Modelle.

Die Luftreinigungsgeräte von Blueair reinigen die Luft von vielen Raumluftbelastungen, u.a. Staub, Zigarettenrauch, Chemikalien, Viren und Bakterien, sowie unangenehme Gerüchen. Ausdünstungen von Teppichboden und Schadstoffe aus Baumaterialien sind für die professionellen Luftreiniger ebenfalls kein Problem.

Blueair Testsieger bei wissenschaftlicher Studie
Im vergangenen Jahr wurden die Raumluftreiniger des schwedischen Unternehmens bei einer unabhängigen Studie getestet. Die Verbraucherschutz Kommission von Shanghai wollte herausfinden, welche Luftreiniger die Gesundheit der chinesischen Bevölkerung am Besten vor Formaldehyd und Feinstaub schützen. Diese beiden Schadstoffe wurden deshalb untersucht, weil sie die Gesundheit in Innenräumen am stärksten bedrohen. Der getestete Blueair 503 Luftreiniger schlug alle 22 anderen Luftreinigungsgeräte in der Studie und wurde Testsieger.

Innovatives, expandierendes Unternehmen
Blueair wurde 1996 in Schweden gegründet und verkauft mittlerweile Luftreiniger in 50 Ländern weltweit.

Bengt Rittri, Gründer und Geschäftsführer, sagte:
„Wir sind glücklich über die Partnerschaft mit Volvo bei der Beijing Auto Show, weil die Besucher dadurch eine Chance bekommen, saubere Luft zu atmen, so frisch wie in der Natur und das in der sehr belebten Umgebung der Auto Show. Beide, Blueair und Volvo, sind starke schwedische Marken, die für Qualität stehen und aus einem Land kommen, das weltweit für seine Umweltfreundlichkeit bekannt ist. Dort leidet man unter der Luftverschmutzung, die oft in anderen Ländern verursacht wurde.”

Schadstoffe reduzieren die Lebenserwartung
Bengt Rittri merkte an, dass eine brisante Studie, die von der holländischen Universität Utrecht in 13 europäischen Ländern durchgeführt wurde, erbrachte, dass Langzeitexposition gegenüber Luftverschmutzung die Sterblichkeit erhöht. Sogar selbst dann, wenn die Richtwerte der EU unterschritten werden. Die Studie belegte, dass mit jedem Anstieg der Feinstaubbelastung um 5mg pro Kubikmeter, das Risiko, dass jemand an einer Feinstaub-bedingten Erkrankung stirbt, um 7% ansteigt. Der Grenzwert liegt in Europa bei 25mg pro Kubikmeter.

Saubere Luft ist ein Grundrecht
„Wir bewundern den Automobilkonzern Volvo für seine zukuftsweisende Vision und die Investitionen in innovative Technologien, die zu einer Reduktion von Autoabgasen und dazu führen, dass die Luft im Fahrzeuginnenraum von gesundheitsschädlichen Substanzen und Materialien gereinigt wird. Es ist ein Ethos, den auch wir von Blueair teilen, weil wir der Auffassung sind, dass jeder ein Recht auf saubere Luft zum Atmen hat,“ sagte Bengt Rittri.

Autor: PureNature, 4. Mai 2014

Literatur: Blueair, Blueair and Volvo Car Group offer visitors to Bejing Motor Show a breath of fresh indoor air, Stockholm 18. April, 2014.

Klinik entdeckt Ursachen für allergisch bedingte Kontaktdermatitis

Schutz vor Kontaktallergenen:

Allergenfreie Schutzhandschuhe, Gummihandschuhe mit Baumwolle

Kontaktdermatitis ist eine der häufigsten arbeitsbedingten Dermatosen. Diese Hautprobleme können so schwerwiegend sein, dass sie zu Berufsunfähigkeit führen. Bei Maurern kann durch Kontakt mit Zement, sowohl eine allergisch bedingte Kontaktdermatitis, als auch irritativ bedingte Dermatitis auftreten. Doch das ist nicht die einzige Ursache für deren Kontaktdermatitis. Um sich vor Hautreizungen durch Zement zu schützen, werden Schutzhandschuhe getragen. Diese Gummihandschuhe stellen ebenfalls ein Problem dar, sie begünstigen das Entwickeln einer allergisch bedingten Kontaktdermatitis, das fand jüngst eine Klinik heraus. Nutzung von Schutzhandschuhen, die allergenfrei sind oder innen mit Baumwolle ausgestattet, könnten bei einigen Fällen das Sensibilisierungsrisiko senken. Den ganzen Beitrag lesen…

Anwendungsverbot für Pestizide könnte in den Niederlanden Umweltkatastrophe verhindern

Wasserqualität durch Pestizide völlig ruiniert

Der Hauptwirtschaftsfaktor der Niederlande ist der Agrarbereich. Blumenzwiebeln, Blumen und Gemüse aus Holland werden in alle Welt verschickt. Ein neuer Bericht über die Wasserqualität des Landes brachte zu Tage, dass der Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln in mehreren Regionen sofortiges Handeln erfordert. Die harten Fakten, die Professor Geert De Snoo von der Universität Leiden erarbeitet hat, lassen nicht viel Spielraum. Die intensive Bewirtschaftung der Regionen Waterland, Delfland, Rheinland und Bommlerwaard haben durch die dabei eingesetzten Pestizide und Düngemittel das Wasser von Gräben und Kanälen stark verseucht. Welche Auswirkungen dies mittelfristig haben kann, wird deutlich, wenn man realisiert, dass die Wasseroberfläche in diesen Regionen ein riesiges Ökosystem darstellt und alleine die Gesamtlänge der Gräben, welche die Felder in der Region Waterland durchziehen, das Neunfache des Erdumfangs beträgt.

Der niederländische Wissenschaftler hält ein temporäres Anwendungsverbot für Pestizide und weitere tiefgreifende Maßnahmen für dringend erforderlich, Den ganzen Beitrag lesen…

E-Zigaretten können auch zu gesundheitlichen Gefahren für Passivraucher führen

BfR empfiehlt, das Rauchen von E-Zigaretten in Nichtraucherzonen zu untersagen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einige typische Inhaltsstoffe von E-Zigaretten-Liquids wie Nikotin, Vernebelungsmittel, Zusatz- und Aromastoffe bewertet: Die Dämpfe dieser Substanzen können die Gesundheit von E-Rauchern beeinträchtigen. Gefahren für Dritte sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen. Den ganzen Beitrag lesen…

Hausstaubmilbenallergie – Diagnose, Behandlung, Schutz

Prävention ist wichtigste Therapie bei Allergie auf Hausstaubmilben

Hausstaubmilben sind weltweit verbreitet, ganz ungeachtet von klimatischen Verhältnissen. Außer im Hochgebirge sind sie überall anzutreffen. Der Kot der Hausstaubmilben gilt als Allergieauslöser und kann zu chronischer, allergiebedingter Erkrankung führen. Am stärksten ist man Hausstaubmilbenallergenen im Bett ausgesetzt. Das regelmäßige Einatmen auch nur geringer Konzentration dieser Allergene führt zu chronisch verstopfter Nase, und bei längerem Kontakt kann Asthma eintreten. Juckende Augen und ständig kribbelnde Nase sind weitere häufig verbreitete Symptome. In Deutschland leidet fast jeder Zehnte unter einer Hausstaubmilbenallergie.  Abhilfe schaffen neuere Therapien, Encasings und Präventionsmaßnahmen im häuslichen Umfeld. Den ganzen Beitrag lesen…

Urlaub für Allergiker: Allergiepass in 10 Sprachen

Reisen mit Allergien

Jüterbog (ots) – Blütenpollen, Insektenstiche, lebensbedrohliche Allergene im Essen – für Allergiker ist besonders im fremdsprachigen Ausland das Risiko höher, im Akutfall medizinisch nicht richtig versorgt zu werden, weil man nicht ausreichend verstanden wird. Allergiker wissen wie wichtig es ist, einen Allergieausweis zu besitzen, besonders in Notfällen. Aber was passiert, wenn man sich im Ausland befindet und der Arzt kein Deutsch versteht

Unter www.allergieausweis.de können sich Allergiker einen Allergiepass in der Sprache passend zum Reiseland erstellen. 10 Sprachen stehen zur Auswahl: Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch. Neu hinzugekommen ist eine Übersetzungshilfe zur Beschreibung von Symptomen bei einem möglichen Arzt- oder Apothekerbesuch.

Aber soweit muss es erst gar nicht kommen. Manche zeigen ihren Pass bereits im Restaurant vor, um Missverständnisse eindeutig zu vermeiden. Ein Ausweis in einer Fremdsprache kostet 4,95 EUR. Für 9,95 EUR können Globetrotter ihn in bis zu 10 Sprachen erstellen. Den ganzen Beitrag lesen…

Hochgebirge, das ideale Reiseziel für Allergiker und Asthmatiker

Medizinische Behandlung in den Bergen erfolgreicher

Die saubere Luft im Hochgebirge und die geringere Belastung mit Allergenen sind Aspekte, die dazu beitragen, dass es Allergikern und Asthmatikern in den Bergen besser geht. Im Hochgebirge treten Allergene wesentlich geringer auf. Manche Allergene sind ab einer bestimmten Höhe überhaupt nicht vorhanden. Für Hausstaubmilben ist die Luft über 1600m zu trocken, Schimmelpilze haben wegen der geringen Luftfeuchte ebenfalls keine Chance. Das Immunsystem und die Atemwege von Patienten mit Asthma, Neurodermitis, Heuschnupfen, Hausstaubmilben– und Schimmelpilzallergien können sich beruhigen. Den ganzen Beitrag lesen…

Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel

Greenpeace-Studie: Import-Textilien verschmutzen Gewässer in Deutschland

Hamburg (ots)– Giftige und hormonell wirksame Chemikalien gelangen auch durch die normale Haushaltswäsche in deutsche Gewässer.Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung treten bis zu 94 Prozent der Nonylphenolethoxylate (NPE) in Import-Textilien bei der ersten Haushaltswäsche aus. Im Abwasser bildet sich aus NPE das Umweltgift Nonylphenol (NP). Die Verwendung dieser Chemikalien ist in der EU verboten oder stark eingeschränkt. „Modemarken machen ihre Kunden zu unfreiwilligen Komplizen bei der weltweiten Wasserschmutzung“, sagt Manfred Santen, Chemieexperte Den ganzen Beitrag lesen…